Lebenslauf: Blank studierte ab Juli 1692 Medizin in Altdorf. Im September 1696 wechselte er nach Halle, 1701 nach Basel. Dort wurde er in Abwesenheit am 16. Mai 1702 zum Doktor der Medizin ernannt. 1703 wurde er ins Nürnberger Collegium Medicum aufgenommen und erhielt eine Stelle als Arzt in Hersbruck, starb aber kurz darauf. Wirken: Dass sich Blank auch für die Astronomie interessierte, zeigt eine Disputation aus dem Jahr 1699 zu Sonnenfinsternis dieses Jahres. Verfasser war
Johann Christoph Klimm (ca. 1668-1730), Blank hatte die Arbeit in einer Disputation öffentlich zu verteidigen. Am 15. Juni 1700 traf
Peter Kolb (1675-1726) in Halle ein, mit Brief vom 17. Juni grüßte er
Georg Christoph Eimmart (1638-1705) von
Johann Gabriel Doppelmayr (1677-1750), Christoph Andreas Eisen (1682-1709), Klimm und Blank. Das lässt vermuten, dass sich Blank auch auf der Sternwarte in Nürnberg bestens auskannte. Ausgewählte Werke:
- Dissertatio Physico-Astronomica De Eclipsi Solis. Halle: Christian Henckel 1699
Literatur:
- Gaab, Hans: Zur Geschichte der Eimmart-Sternwarte. Spezialausgabe des Regiomontanusboten. Nürnberg: März 2005, S. 43, 47
- Will, Georg Andreas: Nürnbergisches Gelehrtenlexikon Bd. 1. Nürnberg: Lorenz Schüpfel 1755, S. 122
Links: Letzte Änderung: 06.07.2010 |